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...und wir glaubten, wir hätten noch so viel Zeit

Diese Zeilen las ich vor einigen Tagen in einer Todesanzeige. Welchen Kummer drücken diese Worte aus!
Man hat noch so viel vor. Möchte noch dies oder jenes unternehmen, vielleicht auch noch Zeit mit verschiedenen Menschen verbringen, Zeit, die man sich bisher oft nicht genommen hat, oder man möchte (oder sollte) so manches bereinigen, Kriegsbeile begraben, sich versöhnen. Und plötzlich ist es aus. Es gibt kein Morgen mehr. Der Tod hat das Leben auf dieser Erde beendet.
Es gibt kein Zurück mehr. Gut, wenn man sich schon beizeiten um die wichtigen Dinge gekümmert hat. Die Bibel gibt uns hier wertvolle Ratschläge (z. B. „Lasst die Sonne nicht untergehen über eurem Zorn“; Epheserbrief Kapitel 4, Vers 26). Es ist gut, das zu beherzigen. Stellen Sie sich eine Mutter und ihren Sohn vor, die sich irgendwann streiten. Die beiden versöhnen sich nicht, der Graben wird tiefer. Dann stirbt der Sohn bei einem Verkehrsunfall. Wie wird es der Mutter gehen, abgesehen von der Trauer über den Verlust ihres Sohnes. Es gibt keine Möglichkeit mehr, den Streit auszuräumen, sich zu versöhnen. Tragisch, aber sicherlich sehr oft traurige Wirklichkeit.
Das betrifft aber „nur“ die zwischenmenschlichen Beziehungen. Wie sieht es mit unserer persönlichen Beziehung zu Gott, unserem Schöpfer, aus? Auch an ihr kann man nach dem Tod nichts mehr verändern.
Die Bibel sagt uns, dass es eines Tages ein Gericht geben wird. Und sie sagt uns auch, worauf es dann ankommen wird: Sind unsere Sünden gesühnt, oder nicht? Wurde die Schuld, die wir angehäuft haben, bezahlt, oder nicht? Und jeder Mensch ist vor Gott schuldig geworden!
Lassen Sie sich in diesem Punkt nicht täuschen. Es nützt nichts, dass man getauft ist, in die Kirche geht, Gutes tut, usw. Nur einer kann diese Schuld bezahlen: Jesus Christus.
Er starb auch für Sie persönlich am Kreuz und möchte Ihnen Vergebung schenken. Aber das Geschenk abholen und auspacken, dass müssen Sie selbst.
Und bedenken Sie, dass der Tod keine Ausnahme macht. Bei dem einen kommt er früher, bei dem anderen später... Besser, man ist dafür gerüstet!

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